Haushalt der Gemeinde Körle

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Der Haushalt wurde von den .. und .. erstellte.

Vorbericht  zum Haushalt

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

später als gewohnt wird hiermit der Haushalt für das Jahr 2000 eingebracht.

Die Umstände des Bürgermeisteramtswechsels am 31. Januar liessen es sinnvoll erscheinen, den Haushalt durch den neuen Bürgermeister einbringen zu lassen.

Dieser Haushalt liegt nun vor Ihnen und vereint gleich drei Besonderheiten in sich:

Zum einen liegt hier der erste Haushalt vor, mit dem Körle in ein neues Jahrtausend steuert und durch den auch Weichenstellung für die Zukunft betrieben wird. Zweitens erfolgt die Einbringung nach dem Generationswechsel im Amt des Bürgermeisters und stellt, nachdem Fritz Ochs 30 Jahre lang die Haushalte einbrachte, gleichfalls eine Veränderung dar und drittens überschreiten wir mit diesem Zahlenwerk beim Haushaltsvolumen die Grenze von 10.000.000 DM.

Das wichtigste vorweg: Wir haben auch im Jahr 2000 keine Schwierigkeiten, den Verwaltungshaushalt auszugleichen. Der Grund dafür ist weniger in günstigen Steuerprognosen oder Ausgabenkürzungen zu suchen, sondern vielmehr ein Ergebnis der jahrelangen Bemühungen insbesondere meines Vorgängers Fritz Ochs und des Kämmerers Werner Glöckner, die Gemeinde Körle nicht zu überschulden. Den eingeplanten Zinsleistungen von knapp 26.000,- DM zur Bedienung unseres Schuldenstandes stehen voraussichtlichen Zinseinnahmen aus Rücklagen über 27.000,- DM gegenüber, sodaß wir bei Verwendung unserer Rücklagen schuldenfrei sein könnten.

Diese Aussage darf die politisch Verantwortlichen aber nicht dazu animieren, sich zur Erfüllung politischer Wünsche am Kreditmarkt zu bedienen, sondern sollte vielmehr als Wegweiser in die richtige Richtung bei allen Entscheidungen im Auge behalten werden.

Um den Haushalt unserer Gemeinde in den kommenden Jahren stabil zu halten, ist eine genaue Beobachtung der Einnahme- und Ausgabeentwicklung unerlässlich. Dazu zählt vor allem die Entwicklung der Gebührenhaushalte bei Wasser, Kanal und nicht zuletzt des Kindergartens. Während bei der Wasserversorgung und der Abwasserentsorgung zufriedenstellende Deckungen erreichet werden, sind wir mittlerweile beim Kindergarten von der einmal angestrebten 1/3 Deckung der Kosten durch Gebühreneinnahmen weit entfernt. Sicherlich erfordert der Betrieb eines Kindergartens als Familieneinrichtung und soziale Errungenschaft einen erheblichen Zuschußbedarf, weil junge Familien vor finanzieller Überlastung durch Kindergartengebühren geschützt werden müssen. Diskussionsbedarf sehe ich aber in der Höhe dieser Unterstützung angesichts des mittlerweile auf über 350.000,- DM angehäufte Zuschusses pro Jahr, der sich auch wegen der vom Land gestrichenen Betriebskostenzuschüsse verschärft hat. Die Gemeindevertretung sollte sich nach meiner Überzeugung in Kürze mit der Kindergarten-Gebührensatzung befassen, um zumindest die 1/3-Deckung wieder als Ziel zu verfolgen.

Trotz des ungewöhnlich hohen Haushaltsvolumens von über 10 Millionen DM erfährt der Verwaltungshaushalt nur eine Ausgabenerhöhung von 0,53 % und stagniert damit fast auf dem Vorjahresniveau. Bemerkenswert ist dabei vor allem, daß trotz einer kalkulierten Tariferhöhung die Personalkosten knapp 30.000,- DM unter denen des Vorjahres bleiben sollen.

Da sich die laufenden Ausgaben des Verwaltungshaushalts erwartungsgemäß nicht erhöhen werden, schlägt sich die angesprochene Steigerung des Haushaltsvolumens voll im investiven Bereich nieder, was auch in einer Gemeinde unserer Größenordnung im Bausektor positive wirtschaftliche Effekte erwarten läßt. An erster Stelle sind hier die Ausgaben zur Erschließung des Baugebietes „Auf dem Hollunder“ mit der Errichtung der Nahwärmeversorgung zu nennen.

Mit dieser Maßnahme werden wir dem Bedarf an Wohnbauflächen in Körle gerecht und ermöglichen jungen Körler Familien, sich ein Eigenheim in unserer Gemeinde zu schaffen.

Ich persönlich sehe die Ausweisung dieses Baugebietes sehr positiv und halte ein kontrolliertes Wachsen unserer Gemeinde zur Erhaltung unserer Strukturen für richtig.

Dies betrifft auch die Entwicklung der Ortsteile. Für die Erschließung einer kleineren Baufläche in Wagenfurth sind ebenfalls Mittel vorgesehen. Hiermit tragen wir dem Wunsch mehrerer junger Familien Rechnung, durch Bau eines Eigenheimes in Wagenfurth bleiben zu können.

Trotz der großen Investitionen wird sich nach den aktuellen Planungen der Schuldenstand bis zum Jahresende 2000 wiederum deutlich verringern und auf eine Pro-Kopf-Verschuldung von 112,00 DM zurückgehen. Diese Entwicklung hält uns für die kommenden Jahre den Rücken frei und entlastet die Gemeindekasse weitgehend vom Schuldendienst.

Zu den weiteren Einzelheiten des Haushalts 2000 verweise ich auf die im Vorbericht enthaltenen Erläuterungen. Lediglich eine Maßnahme möchte ich an dieser Stelle hervorheben, die besondere Bedeutung für unsere Gemeinde hat und die mir persönlich auch am Herzen liegt. Der verkehrsgerechte Umbau der B 83 musste in diesem Jahr aus haushaltstechnischen Gründen neu veranschlagt werden. Damit tragen wir gleichzeitig der neuen Erkenntnis Rechnung, dass der gemeindliche Anteil an diesem Vorhaben rund 100.000,- DM geringer ausfallen wird und deshalb mit 400.000,- DM in Ansatz gebracht wurde. Dieser Betrag ist nach meiner Überzeugung für die Entwicklung der Ortschaft Körle gut angelegt und wird positive Effekte auf das Ortszentrum in wirtschaftlicher und durch die Anlage von Grünflächen auch in ökologischer Weise bringen. Anzustreben ist hierbei eine Zusammenarbeit mit den Anliegern, die in der Vergangenheit bereits eingeleitet wurde.

Zusammenfassend möchte ich anmerken, dass mit diesem Haushalt durchaus neue Akzente für Körle gesetzt werden und wir in der glücklichen Lage sind, die stabile Fiananzlage zu erhalten. Ob dies auch in der Zukunft gelingt, wird im wesentlichen von verantwortungsbewußten Entscheidungen der Gemeindevertreterinnen und –vertreter abhängig sein.

 

Gerhold (Bürgermeister)

 

Entwicklung der Einwohnerzahl

 

 

                    30.06.1952                       2 278           31.12.1993                       2 768

 

31.12.1961                       1 957           31.12.1995                       2 914

                                                                              

31.12.1971                       2 230           31.12.1998                       2 878

                   

31.12.1981                       2 499           31.12.1999                       2 869

 

31.12.1991                       2 613            31.12.2000 geschätzt          2.900

 

 

1999 standen 153 Zuzügen 167 Wegzüge und 30 Geburten 25 Todesfälle gegenüber, so dass die Einwohnerzahl der Gesamtgemeinde leicht rückläufig ist und erst mit Erschließung des Neubaugebietes eine Wende nehmen wird. Im einzelnen hat Empfershausen ein Plus von 7 Einwohnern, Körle ein Plus von 3 Einwohnern, Lobenhausen ein Minus von 4 und Wagenfurth ein Minus von 15 Einwohnern. Erfreulich ist der wiederum starke Geburtsjahrgang 1999 mit 30 Kindern, davon 8 in den Ortsteilen.

 

Wirtschaftliche Struktur

Dank einer Vielzahl von kleinen und mittelständischen Betrieben darf die wirtschaftliche Struktur der Gemeinde Körle als gesund bezeichnet werden.

Erfreulicherweise verlegten im Jahr 1999 mindestens zwei Firmen ihren Sitz nach Körle, was mit dem Entstehen neuer Arbeitsplätze verbunden war. Zum einen handelt es sich um ein Tiefbauunternehmen mit ca. 12 Beschäftigten am Standort Körle und zum zweiten um eine Kabelverlegungsfirma, die mit sechs Beschäftigten in Körle arbeitet. Bewegung kommt nun auch in unser Gewerbegebiet „An der Eiche“, in dem sich im Laufe der Zeit eine Reihe von Firmen etabliert hat.

Die Struktur der Einkaufsmöglichkeiten war im letzten Jahr keinen großen Veränderungen unterworfen. Die These beim Erhalt unseres kleinen Einkaufszentrums in Körle muß „Standortsicherung“ lauten. Die wirtschafliche Struktur unserer Gemeinde steht in Zusammenhang mit den immer weiter wachsenden Einkaufsmärkten der Nahbereiche Melsungen und Baunatal. Erstrebenswert wären gemeinsame Anstrengungen der Geschäftsinhaber und der Politik, um möglichst viel Kaufkraft in Körle zu halten oder zurück zu holen.

Nach der letzten Statistik des Arbeitsamtes beschäftigen die Körler Firmen immerhin 414 Menschen sozialversicherungspflichtig, was eine beeindruckende Zahl ist.

Diese Tatsachen wirken sich weniger auf die Gewerbesteuereinahmen aus, deren Entwicklung im Jahr 1999 als eher negativ zu beurteilen ist. Vielmehr stellt die Zahl der in Körle Beschäftigten auch ein Beitrag zu den recht guten Einkommensteueranteilen dar.

 

Überblick über die Haushaltsvolumen der letzten Haushaltsjahre

 

Jahr    Verwaltungshaushalt         Vermögenshaushalt                 Gesamthaushalt

1991            4.343.580                         2.936.332                         7.279.912

1992            4.624.528                         2.822.847                         7.447.375

1993            5.935.172                         2.940.865                         8.876.037

1994            5.384.732                         3.936.821                         9.321.553

1995            5.406.131                         1.904.602                         7.310.733

1996            5.114.666                         2.379.431                         7.494.097

1997            5.365.259                         1.869.807                         7.235.066

1998             5.750.155                          2.333.572                          8.083.727

1999            5.815.853                         1.971.309                         7.787.162

2000            5.846.900                         4.695.700                        10.542.600   

Das Diagramm der nächsten Seite verdeutlicht diese Zahlen:

 

Entwicklung der Steuereinnahmen, Finanzzuweisungen und Umlagen

Jahr     Gewerbest. Ums.St.Ant.  Grundst.A      Grundst.B       Vergnüg.St.  Hundest.     zusammen

 

1991    513.259           -----             31.532           189.364           ------             8.615                742.770

1992    407.331           -----             31.462           196.575           5.400            8.235                649.003

1993    640.689           -----             32.478           207.183           5.000            8.760                894.110

1994    552.933           -----             31.584           216.332           6.960            9.225                817.034

1995    658.508           -----             32.104           231.670           2.700          10.060                935.042

1996    412.211           -----             31.326           237.280           4.050        11.435                 696.302 

1997    521.694           -----             31.308           247.609           4.230         17.910                822.751

1998    523.854         50.529        32.009           256.594           1.920         18.558                883.464

1999   500.000           53.000        32.000           260.000           2.000         21.000                868.000

2000    500.000          51.000        32.000           270.000           2.000         22.000                877.000

Die Gewerbesteuer scheint sich bei einer halben Million zu stabilisieren. Die Einnahme ist aber in Verbindung mit der Gewerbesteuerumlage und dem Einfluss auf den Finanz-ausgleich zu bewerten.

Es wird aber darauf hingewiesen, daß das Ergebnis der Jahresrechnung 1999 deutlich unter dem Haushaltsansatz geblieben ist.

Die Grundsteuer A ist über Jahre ohne nennenswerte Veränderung geblieben.

Die Grundsteuer B hat sich dagegen durch Neubauten kontinuierlich erhöht und wird durch die künftige Bautätigkeit voraussichtlich größere Steigerungsraten erfahren.

Hebesatzänderungen hat es im gegenübergestellten Zeitraum nicht gegeben.

 

Finanzzuweisungen

Jahr      Schlüsselzuweis.    Einkommensteuerant.  Fam.Leistungsausgl.  Steuern u.Finanzen zus.

1991            464.134        1.655.566                    ------                           2.862.470         

1992            390.109        1.826.554                    ------                           2.865.666

1993            480.649        1.967.890                    ------                           3.342.649

1994            490.283        1.889.057                    ------                           3.196.374

1995            445.640        1.862.895                    ------                           3.243.577

1996            523.999                  1.820.990                    ------                            3.041.291

1997            622.955        1.842.670                    133.864                      3.422.240

1998             549.626       2.019.698                    112.919                      3.565.707

1999            648.000        2.020.000                    118.000                      3.654.000

2000            634.000        2.140.000                    118.000                      3.769.000

 

Die Schlüsselzuweisung verringert sich durch eine verbesserte Finanzkraft, was unmittelbar mit höheren Gewerbesteuereinnahmen zusammenhängt.

Umlagen

Jahr    Kreisumlage            Schulumlage           Gewerbest.Uml.      zusammen

1991      668.447               144.529                           76.948                   889.924

1992      808.735               165.894                            101.415                 1.076.044

1993      919.369               188.588                           52.786                   1.160.743

1994     997.652               204.646                            119.438                 1.321.736

1995   1.091.569              223.911                            191.327                 1.506.807        

1996   1.084.385              222.438                            136.478                 1.443.301

1997   1.099.006              216.712                            153.955                 1.469.673         

1998   1.175.728                229.410                            116.683                 1.521.821

1999   1.206.102               235.337                            129.373                 1.570.812

2000   1.395.000               272.000                            140.000                 1.807.000         

Die Kreisumlage und die Schulumlage erhöhen sich in 2000 um 225.561,00 DM was wiederum mit der Finanzkraft der Gemeinde zusammenhängt. Diese Verschlechterung schlägt sich in der relativ geringen Zuführung zum Vermögenshaushalt nieder.

 

Entwicklung des Überschusses aus Steuern, Finanzzuweisungen und Umlagen                             

1991

1.972.546 DM

1992

1.789.622 DM

1993

2.181.906 DM

1994

1.874.638 DM

1995

1.736.770 DM

1996

1.595.990 DM

1997

1.952.567 DM

1998

2.043.886 DM

1999

2.070.000 DM

2000

1.962.000 DM

Der Überschuss aus Steuern, Finanzzuweisungen und Umlagen entwickelt sich negativ. Der Überschuss in Höhe von 1.962.000,00 DM liegt sogar unter dem Überschuss des Jahres 1991.

 

Entwicklung der Personalkosten

Die Personalkosten haben sich in den letzten Jahren wie folgt entwickelt:

                    1994            1 699 381

                    1995            1 838 424

                    1996            1 665 427

                    1997            1 640 320

                    1998            1 687 357

                    1999            1 823 200

2000                         1 794 100

Die Personalkosten sind durch Veränderungen in der Verwaltung und am Bauhof trotz einer kalkulierten Tariferhöhung rückläufig.

 

Stand der Rücklagen und Entwicklung

Die Allg. Rücklage hat zu Beginn des Jahres einen Stand von 414.000,00 DM. Bei einer vorgesehenen Entnahme von 280.900,00 DM und einer Zinszuführung von voraussichtlich 4.000,00 DM, wird am Ende des Jahres 2000 ein Bestand von 137.100,00 DM erwartet. Der Finanzplan sieht 2001 und 2002  kleinere Entnahmen zum Haushaltsausgleich vor. Sonst werden im Finanzplanungszeitraum nur geringe Zinsbeträge zugeführt.

Die Sonderrücklage der Wasserversorgung hat einen Anfangsbestand von 193.000,00 DM. In 2000 ist ein Inneres Darlehen von 50.000,00 DM zum Haushaltsausgleich eingeplant worden. Darüber hinaus werden jährlich 30.000,00 DM zur Unterhaltung der Wasserversorgungsanlage entnommen. Die Tilgungen Innerer Darlehen betragen von 2000 bis 2003 zusammen 620.000,00 DM, womit dann lediglich noch 33.000,00 DM zu tilgen wären. Die Brückenrücklage wird sich im Finanzplanungszeitraum durch Zuführung der Zinsen auf voraussichtlich 628.000,00 DM erhöhen.

Jahr     Art der Rücklage         Anfangsstand              Entnahme       Zuführung    Stand Jahresende

1999    Allg.Rücklage              515.000                      283.000           182.000         414.000

            Wasserrücklage          150.000                          60.000           103.000         193.000

            Brückenrücklage         527.000                        -                        18.000         545.000

            Sonderr.Kanal   15.000                         15.000                6.000             6.000

 

2000    Allg.Rücklage              414.000                      280.900                 4.000         137.100

            Wasserrücklage          193.000                        80.000             101.000         214.000

            Brückenrücklage         545.000                        -                        20.000         565.000

            Sonderr.Kanal     6.000                          6.000               -                      -

 

2001    Allg.Rücklage              137.100                          2.000                 1.000         136.100

            Wasserrücklage          214000                         30.000             143.000         387.000

            Brückenrücklage         565.000                        -                        21.000         586.000

 

2002    Allg.Rücklage              136.100                      37.000                  1.000         100.100

            Wasserrücklage          387.000                      30.000                93.000         450.000

            Brückenrücklage         586.000                        -                        21.000         607.000

 

2003    Allg.Rücklage              100.100                                                    1.000         101.100

            Wasserrücklage          450.000                      30.000               302.000         722.000                        Brückenrücklage         607.000                                                  21.000            628.000

 

Zuführung zum Vermögenshaushalt

Die Zuführung zum Vermögenshaushalt fällt, wie bereits ausgeführt, mit 535.300,00 DM relativ gering aus. Das liegt am Finanzausgleich und mehrerer großer Unterhaltungsmaßnahmen an Gebäuden.

Der Finanzplan geht 2001 von einer Verbesserung auf 729.000,-- DM aus. In 2002 steht dann wieder ein Rückgang auf 689.000,00 DM im Plan, bevor es dann in 2003 eine deutliche Verbesserung auf 795.000,00 DM geben könnte.

Stellen wir der Zuführung des Jahres 2000 die Tilgung gegenüber, dann bleibt für investive Maßnahmen nur noch ein Betrag von 232.000,00 DM übrig.

 

Investitionsmaßnahmen

Auf die wichtigen Investitionsmaßnahmen wurde bereits eingegangen bzw. sind in den Erläuterungen zum Haushalt zu finden.

Der Vermögenshaushalt 2000 enthält durchweg notwendige Maßnahmen, wobei den

größten Ausgaben Einnahmen in Form von Verkaufserlösen, Beihilfen oder Beiträgen gegenüberstehen.

Kassenlage

In 1999 war die Gemeindekasse immer zahlungsfähig. Zeitweise kleine Überziehungen

wurden in Kauf genommen, um Rechnungen jederzeit unter Skontoabzug zahlen zu können. Sollzinsen sind nur in geringer Höhe entstanden.

Wir gehen davon aus, dass die Kasse auch in 2000 jederzeit flüssig ist, was aber auch

am zügigen Verkauf der Bauplätze im Bebauungsplan 8 liegen wird.

 

Verhältnis Haushaltsplan - Finanzplan

Der Haushaltsplan 2000 weicht vom Finanzplan nicht ab.

Finanzielle Auswirkungen der Investitions- und Investitionsförderungsmaßnahmen

Die Investitionen des Haushaltes 1999 haben nur untergeordnete Bedeutung im

Bezug auf finanzielle Auswirkungen.

Hh.Stelle       Bezeichnung               Ansatz      Finanzielle Auswirkungen

 

0200.9350    Erwerb v.bewegl.                        Die weitere Aussattung der Verwaltung mit

                    Sachen Hauptverw.      50.000     angekauften PC`s wird bisherige Mietkosten

                                                                     einsparen.

360.987        Förd.Solaranlagen          2.500    keine Auswirkungen

 

5600.950      Zuschuß für Um-        100.000     keine Auswirkungen

                    kleidegebäude

 

630.9506      Innerortsstraßen         190.000    geringe Einsparung bei regelmäßigen
                                                                     Unterhaltungsarbeiten

 

630.9717      Umbau B 83                400.000    Zusätzliche Unterhaltungskosten von neuen

                                                                     Anlagen und zusätzlicher Beleuchtung

 

630.9518      Erschließung               230.000    Zusätzliche Pflege von Grünanlagen und               Beb.Plan 8                                 Ausgleichsflächen werden Mehrarbeit durch
                                                                         den Bauhof erfordern.

630.9519      Erschließung                 65.000    kaum Auswirkungen

                    Baugebiet Wagenfurth

 

670.9653      Straßenbeleuchtung    120.000    zusätzliche Lampen werden einen leichten
                                                                     Zuwachs der Stromkosten bedeuten, der
                                                                     aber durch weitere Umrüstung auf Spar-
                                                                     leuchten auszugleichen ist.

 

670.9654      Straßenbeleuchtung     40.000     zusätzliche Lampen werden zusätzliche
                                                                     Stromkosten erfordern, wobei hier auch
                                                                     durch Einsatz neuer Beleuchtungstechnik
                                                                     vergleichsweise geringe Kosten anfallen.

 

700.9404      Kanalisation Empf.  400.000        Die Fertigstellung der Kanalisation im OT.

Empfershausen wird Einsparung bei der bis

herigen Grubenleerung bringen. Außerdem

wirkt sich der Anschluß an die Körler Klär-

anlage positiv für die Abwasserabgabe aus.

 

700.9410      Kanalisation Beb.    570.000        Durch Neubauten wird sich die Kanalbe-

Plan 8                                        nutzungsgebühr erhöhen. Mehrkosten ent-

                                                 stehen durch Behandlung des zusätzlichen

                                                 Abwassers und zusätzliche Schlammbe-

                                                 seitigung.

 

700.9411      Kanalisation Bauge-   60.000       wie vor

                    biet Wagenfurth

 

762.9500      Arbeiten am DGH        8.000       Es handelt sich um Restfinanzierungs-
                                                                     kosten des DGH Wagenfurth, die keine
                                                                     Folgekosten verursachen.                                         

770.9350      Erwerb v.bewegl.      20.000        Die Anschaffung eines Transportmittels für           Sachen Bauhof                           das Mähen im Ort wird zusätzliche Bewirt-

                                                                     schaftungs- und Unterhaltungskosten er-

                                                                     fordern.                 

                                                          

792.9870      Zuschuß Einkaufsbus 10.000       Folgekosten fallen für die Unterhaltung und

                                                                     den Betrieb an.

 

                                                                    

815.9509      Wasserversorgung    180.000     Die Erschließung des Bebauungsplanes 8
                    Beb.plan 8                                  wird zusätzliche Wassergebühren bringen.
                                                                     Unterhaltungskosten werden in den
                                                                     nächsten Jahren nicht anfallen.

 

815.9510      Wasserversorgung    21.000        Es ist noch nicht abschließend geklärt, ob
                    Baugebiet Wgf.                           die Wasserversorgung des Baugebietes
                                                                     Wagenfurth durch die Gemeinde oder die
                                                                     Wassergenossenschaft erstellt wird.

 

816.9500      Nahwärmevers.       1350.000     Die Nahwärmeversorgung wird kosten-
                                                 deckend arbeiten und keine Folgekosten
                                                 für die Gemeinde bringen.

 

 

881.9320      Grundst.ankäufe         760.000    Keine Folgekosten

                    Beb.Plan 8

 

881.9321      Grundst.ankäufe         110.000    Keine Folgekosten

                    Baugeb.Wagenfurth

 

Überblick über die Entwicklung des Vermögens und der Schulden

Das Gesamtvermögen wird zu Beginn des Jahres mit 49.330.000,00 DM angenommen.

Die Einzelaufstellung dieses Betrages ergibt sich aus den Anlagen.

Das Vermögen hat 1999 um  1.394.000,-- DM zugenommen. In 2000 wird wieder mit einem größeren  Zuwachs  gerechnet.

Schuldenstand am Ende                             Kreditaufnahmen

des Rechnungsjahres

                   1991              997.551                                100.000

1992              864.395                                ----------

1993              765.655                                ----------

1994              667.701                                ----------

1995           1.033.801                                450.000

1996           1.099.900                                300.000

1997              990.996                                200.000

1998              750.640                                100.000

1999              531.433                                 ----------

2000              327.223                                ----------